Abwertung von Frauen
In der Gesellschaft geht die Abwertung der Frau fast immer mit einer parallelen Verherrlichung einher. Dazu muss die Gesellschaft freilich zwei Frauenbilder entwickeln: die „Guten“ einerseits, die man verherrlichen kann und die „Schlechten“ andererseits, die verdammt werden dürfen.
Die Tradition kann im Bürgertum gut beobachtet werden: Hier hatte man im neunzehnten und Zwanzigsten Jahrhundert e Doppelmoral installiert: Man verehrte die Ehefrau und Mutter, wie auch die milde und wohltätige Frau und verachtete dafür die Frauen, die sich in Liebesfreuden bestens auskannten und den Männern die lustvolle Seite der Sexualität vermitteln konnten. Dazu gehörten neben gewerbsmäßigen Huren auch andere lustvolle Damen sowie das Hauspersonal.
Die Tradition saß (und sitzt) so tief, dass selbst Feministinnen zwischen den „Guten“ und „Bösen“ unterscheiden: Die Guten sind die emanzipierten, die vor allem ihre eigene Lust im Kopf haben, die „Bösen“ diejenigen, die immer noch gerne Liebesdienste am Mann verrichteten.
Eine Frau, die Liebesdienste verrichtet, wurde historisch nicht zwangsläufig abgewertet: die Geliebte im Mittelalter erfuhr sogar eine ausgesprochene Aufwertung gegenüber der Ehefrau. Die eigentliche Abwertung einer Frau ergibt sich also nicht daraus, dass sie Liebesdienste verrichtet, sondern wie sie dies tut. Wirkliche Abwertungen finden nur dort statt, wo Frauen als bloße Objekte der männlichen Lust dargestellt werden. Die ist in der Pornografie heute leider immer noch der Fall.
Die Tradition kann im Bürgertum gut beobachtet werden: Hier hatte man im neunzehnten und Zwanzigsten Jahrhundert e Doppelmoral installiert: Man verehrte die Ehefrau und Mutter, wie auch die milde und wohltätige Frau und verachtete dafür die Frauen, die sich in Liebesfreuden bestens auskannten und den Männern die lustvolle Seite der Sexualität vermitteln konnten. Dazu gehörten neben gewerbsmäßigen Huren auch andere lustvolle Damen sowie das Hauspersonal.
Die Tradition saß (und sitzt) so tief, dass selbst Feministinnen zwischen den „Guten“ und „Bösen“ unterscheiden: Die Guten sind die emanzipierten, die vor allem ihre eigene Lust im Kopf haben, die „Bösen“ diejenigen, die immer noch gerne Liebesdienste am Mann verrichteten.
Eine Frau, die Liebesdienste verrichtet, wurde historisch nicht zwangsläufig abgewertet: die Geliebte im Mittelalter erfuhr sogar eine ausgesprochene Aufwertung gegenüber der Ehefrau. Die eigentliche Abwertung einer Frau ergibt sich also nicht daraus, dass sie Liebesdienste verrichtet, sondern wie sie dies tut. Wirkliche Abwertungen finden nur dort statt, wo Frauen als bloße Objekte der männlichen Lust dargestellt werden. Die ist in der Pornografie heute leider immer noch der Fall.
